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Ein praktischer Leitfaden für das Halten einer Freitagspredigt

Ustāḏ Amjad M. Tarsin (Übersetzt von: Jonas El Demerdash) / 18.10.2017

Frage:

Wie ist der Aufbau einer Freitagspredigt? Was muss man beachten? Was sind die Pflichtbestandteile und Empfehlungen?

Antwort:

Die Verrichtung des Freitagsgebets (Ṣalāt al-Ǧumuʿa) ist eine kollektive Pflicht. Aufgrund der großen Wichtigkeit dieses Gebetes in unserer Religion, sollten wir besonders darauf achten, es richtig zu verrichten. Gott der Erhabene sagt im Koran:

Oh ihr Gläubigen! Wenn am Tag des Ǧumuʿa zum Gebet gerufen wird, so eile zum Gedenken Gottes und lass den Handel - das ist besser für dich, wenn du nur wüsstest - wenn dann das Gebet beendet ist, verteilt euch im Lande und strebt nach der Belohnung Gottes.” (Sure 62:9-11)

Der Kern des Freitagsgebets ist die Predigt (ḫuṭba). Diese ist für das Gebet so essentiell, dass ein kurzes Sprechen währenddessen den Lohn für diesen Ǧumuʿa zunichtemacht. Der Gesandte Gottes sagte: „Wer auch am Tag des Ǧumuʿa spricht, während der Imam die Predigt hält, ist wie ein Esel, der Bücher herumträgt.[1] Und derjenige, der zu dieser Person sagt, Hör zu, erhält keinen Lohn für Ǧumuʿa.”[2]

 

Dieser kurze Leitfaden versucht einige Notwendigkeiten der Freitagspredigt klarzustellen, um ein richtiges und gültiges Freitagsgebet (Ṣalāt al-Ǧumuʿa) abzuhalten. Dieser Leitfaden beansprucht keine Umfassendheit oder Gelehrsamkeit, sondern soll eine praktische Anleitung sein, der einfach zu folgen ist und die in Moscheen, Gemeindezentren, Universitäten und Schulen angewandt werden kann.

Neben den grundlegenden Bestandteilen (arkān) der Freitagspredigt, soll dieser Leitfaden Ratschläge bieten, mit denen den Zuhörern eine wirksame Predigt geboten werden kann, in šāʾ Allāh.

 

Außerdem gibt es zwei Anhänge:

 

  • Anhang A: Ein Muster für eine Predigt, die nur das reine Minimum enthält, damit sie gültig ist. Dieses Muster ist für Anfänger gedacht.

 

  • Anhang B: Ein Muster für eine Predigt, die viele der empfohlenen Sprüche und Verse enthält, die der Prophet, Gott möge ihn segnen und Frieden geben, in seinen Freitagspredigten sagte; Dies ist für diejenigen gedacht, die etwas reicheres als das absolute Minimum möchten und des Arabischen mächtig sind.

 

Erfolg kommt von Gott dem Erhabenen und Seinen Beistand und Seine Unterstützung erbitten wir.

 

Fiqh der Predigt und verschiedene Meinungen

Der normative (fiqh) Aspekt der Freitagspredigt (ḫuṭba) lässt sich nach jenen Aspekten unterteilen, welche Gelehrte entweder als essentiell (farḍ) oder empfohlen (mustaḥab) kategorisiert haben. Dieser Leitfaden stellt die grundlegenden Pflichten und Empfehlungen der Predigt gemäß der schafiitischen Rechtsschule dar, da diese allgemein die Anforderungen der anderen Rechtsschulen erfüllt.

 

Säulen (arkān) der Predigt [3]

 

Die Freitags-ḫuṭba besteht aus zwei Predigten, die durch ein kurzes Sitzen des Imams unterbrochen werden. Im Folgenden werder die notwendigen Bestandteile aufgelistet, die präsent sein müssen, damit eine Freitagspredigt als gültig erachtet werden kann.

 

- Stehen: Sich im Stehen befinden, während man die beiden Predigten hält.

- Preisung: Beide Predigten damit beginnen, zu sagen: „Al-ḥamdu lillāh”, (Lob gebührt Gott) oder in einer anderen Variation. Zum Beispiel: „Inna al-ḥamda lillāh”, (Lob gebührt Gott) oder: „Al-ḥamdu lillāhi rabb al-ʿālamīn” (Lob gebührt Gott, dem Herrn der Welten).

- Segenswünsche: In beiden Predigten um Gottes Frieden und Segen für den Propheten Muhammad zu bitten. Das kann mit dem bloßen Sagen von: „Allāhumma ṣalli ʿala Muḥammad” (Oh Gott, sende dein Segen auf Muhammad), wobei es besser ist die Familie des Propheten und seine Gefährten in dieses Bittgebet einzuschließen.

- Der Aufruf zu taqwā: In beiden Predigten die Anwesenden zur taqwā (Ehrfurcht und Bewusstsein gegenüber Gott) aufrufen. Das kann auf verschiedene Weise erfolgen, z.B. durch die Lesung von Koranversen, die zur taqwā aufrufen, oder dem einfachen Sagen von: „Ūṣīkum bi taqwā Allāh” (Ich lege euch nahe, Gott gegenüber ehrfürchtig zu sein).

- Sitzen: Zwischen der ersten und zweiten Predigt zu sitzen, jedoch nicht länger als ein Gebet von 2 zügigen rakʿas (Gebetseinheiten).

- Verse des Korans: In einer der beiden Predigten aus dem Koran zu rezitieren. Ein Vers oder ein sinnvoller Teil eines Verses erfüllt die notwendige Bedingung.

- Gebet für Gläubige: Für die gläubigen Männer und Frauen in der zweiten Predigt für etwas zu bitten (duʿāʾ), das ihnen im Jenseits nützt. Das ist mit dem sagen von: „Allāhumma ighfir lil-muʾminīn wa al-muʾmināt” (Oh Gott, vergebe den gläubigen Männer und Frauen”).

 

 

Die prophetischen Handlungen (Sunnas) am Freitag

 

Es ist besonders für denjenigen wichtig, die Sunnas zu praktizieren, der am Freitag die Predigt hält (ḫaṭīb). Im Folgenden einige der empfohlenen Handlungen am Freitag:

 

1. Ġusl: Eine rituelle Ganzkörperwaschung (ġusl) vor dem Freitagsgebet.

2. Sich weiß zu kleiden: Der Prophet liebte weiße Kleidung und empfahl beim Ṣalāt al-Ǧumuʿa weiße Kleidung zu tragen.

3. Rezitation der Sure al-Kahf: Es ist stark empfohlen die 18. Sure des Korans am Freitag zu lesen.

4. Guter Duft: Es gehört ebenfalls zur Sunna, einen schönen Duft aufzutragen. [4]

 

Praktische Ratschläge für das öffentliche Vortragen [5]

 

Für viele Menschen ist das Freitagsgebet das wichtigste Mittel, um sich für die ganze Woche spirituell wiederzubeleben. Daher ist es wichtig, eine gute Predigt vorzubereiten und sie gut vorzutragen. Eine schlechte Predigt kann negativen Effekt auf die Gemeinde haben und sollte daher vermieden werden.

 

Es gibt einige grundlegenden Dinge, welche generell beim öffentlichen Sprechen und auch während einer Freitagspredigt beachtet werden sollten:

 

- Mit einer vernehmbaren Stimme sprechen, die dem Zuhörer das Zuhören und Verstehen erleichtert.

- Klar und nicht monoton sprechen!

- Wende bestimmte Gesten und Handbewegungen an, um wichtige Punkte klarzustellen und zu betonen, übertreibe jedoch dabei nicht.

- Es ist während der Freitagspredigt beim Ṣalāt Al-Ǧumuʿa wichtig, noch förmlicher zu sein, als man es für gewöhnlich beim Unterrichten oder während eines Vortrags wäre. Witze und andere Arten informeller Sprechweisen sollten vermieden werden.

- Halte angemessenen Augenkontakt, um sicherzustellen, dass die Anwesenden konzentriert bleiben und zuhören.

- Lese nicht Wort für Wort von einem Blatt ab.

- Wiederhole die wichtigsten Punkte des Vortrags und fasse das Erwähnte zusammen.

- Erzähle Geschichten um die Aufmerksamkeit und Konzentration der Besucher zu erzielen - besonders Geschichten des Propheten Muhammad, anderer Propheten, Gesandten und rechtschaffenden Persönlichkeiten.

- Eine angemessene Länge - gebe dem Thema sein Recht, aber überlaste die Zuhörer nicht. Ein 20-25-minütiges Zeitlimit ist optimal für eine Predigt. Je nach Gruppe kann es erforderlich sein, das Freitagsgebet kurz zu halten – Bspw. bei Leuten, die in ihrer Mittagspause das Gebet besuchen.

- Beachte an Wintertagen die kurze Zeitspanne von Ẓuhr. Stelle sicher, dass die Predigt und das Gebet beendet sind bevor die Zeit von ʿAṣr eintritt.

- Wähle ein passendes Thema, das sowohl als Ḫuṭba als auch für die Lebensrealität der Zuhörer relevant ist.

- Kontroverse und spaltende Themen sollten vermieden werden. Erwähne keine sektiererischen Begriffe wie Salafi, Sufi oder liberale Muslime, da die Freitagspredigt dazu gedacht ist, alle Muslime und ihre Herzen zu vereinen in gegenseitiger Liebe und in Respekt. Predigten sollten spirituell belebend sein und inspirieren, um die Menschen mit Ansporn durch die Woche zu verhelfen.

- Die ḫuṭba (Predigt) ist primär eine spirituelle Erinnerung, kann aber auch als Plattform dienen, in der aktuelle Ereignisse erwähnt werden. In solch einem Fall, wähle ein Thema, das in Bezug zu diesem aktuellen Ereignis gesetzt werden kann und stelle zwischen beiden eine Verbindung her. Vernachlässige nicht die Spiritualität der Predigt, aber vergiss auch nicht, die aktuellen für die Gemeinde relevanten Angelegenheiten zu adressieren.

- Es ist auch von äußerster Wichtigkeit, dass die eigenen Ideen während der Freitagspredigt geordnet sind, um eine klare Botschaft den Anwesenden zu überbringen. Man sollte sicherstellen, das Thema richtig vorzustellen und es dann mit Koranversen, Hadithen und Geschichten zu untermauern. Zusätzlich sollte der ḫaṭīb (Prediger) die Lehren und Weisheiten dieser Verse und Überlieferungen aufzeigen.

- Sorge dafür, dass wichtigen Koranverse, Hadithe und duʿāʾs übersetzt werden, besonders wenn die Mehrheit der Anwesenden mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Arabisch versteht.

- Zuletzt, der vielleicht wichtigste Punkt, man sollte die Predigt beenden, indem die zitierten Passagen mit praktischen Anweisungen für die Zuhörer in Verbindung gebracht werden, sodass die Predigt nicht abstrakt und theoretisch bleibt und die Gläubigen verstehen können, welche Relevanz die erwähnte Lehre für ihr Leben darstellt.

 

Vorschläge für Ḫutba-Themen

 

Hier sind ein paar Vorschläge an Themen, die, in shā Allāh, nützlich sein könnten. Diese Vorschläge sind nur Beispiele und man sollte bemüht sein, das angemessenste Thema für die Gemeinde zu wählen.

   - Soziale Verantwortungen

- Dienst in der Gemeinde

- Respekt gegenüber den Eltern

- Rechte und Pflichten unter Geschwistern

 - Liebe zu Gott und Seinem Gesandten

- Die Namen und Eigenschaften Gottes reflektieren

- Dankbarkeit gegenüber Gott dem Erhabenen

- Lehren aus dem Leben des Gesandten Gottes, Gott gebe ihm Frieden und Segen.

   - Hinwendung zu Gott

            - Reue, Furcht und Hoffnung

            - Nutzen und gottesdienstliche Handlungen im Ramadan, im Ḏu-l-Ḥiǧǧa, etc.

   - Guter Charakter und prophetische Tugenden

            - Geduld

            - Nachsicht

            - Großzügigkeit

            - Barmherzigkeit

- Grundlegende Erklärung kurzer Kapitel des Koran und/oder von Hadithen

- Wichtigkeit des Gebets (ṣalāt) und Anrufungen (duʿāʿ)

 

Unser Dank gilt Ustadh Amjad M. Tarsin, Lehrer bei SeekersHub und geschäftsführender Direktor von Muslim Chaplaincy der Universität Torontos.

 

Anhang A

 

Einfache Ḫuṭba für Anfänger

Die notwendigen Bestandteile sind mit * markiert.

 

1. Predigt:

 1. Al-ḥamdu lillāh („Lob gebührt Gott”). *

 2. Allahumma ṣallī ʿala Muḥammad (Oh Gott, sende Segnung auf Muhammad). *

 3. Ūṣīkum bi-taqwā Allāh („Ich lege euch nahe, Gott gegenüber achtsam zu sein”). *

 4. Verse des Korans (ansonsten wäre in der zweiten Predigt zu rezitieren).*

 5. Inhalt der 1. Predigt,
            i. Einleitung
            ii. Lehre
            iii. Schlussfolgerung

 6. Kurzes Sitzen. *

 

2. Predigt:

 7. Al-ḥamdu li-llāh („Lob gebührt Gott”). *

 8. Allāhumma ṣallī ʿala Muḥammad („Oh Gott, sende Segnung auf Muhammad”). *

 9. Ūṣīkum bi-taqwā Allāh („Ich lege euch nahe, Gott gegenüber achtsam zu sein”). *
10. Beginn der 2. Predigt
11. Inna Allāha wa malāʾikatahu yuṣallūna ʿalā an-nabī, yā ayyuhā al-laḏīna āmanū ṣallū
     ʿalayhi wa sallimū taslīmā
. („Gewiß, Allah und Seine Engel sprechen den Segen über den Propheten. O die ihr glaubt, sprecht den Segen über ihn und grüßt ihn mit gehörigem Gruß”) (Sure  33, 56).
 12. Allāhumma iġfir li-l-muʾminīn wa al-muʾmināt („Oh Gott, vergebe den gläubigen Männern   und Frauen”). *
                                                Ende der 2. Predigt

                                                Beginn des Gebets

 

Anhang B

 

1. Predigt:

  1. Al-ḥamdu li-llāhi rabb al-ʿālamīn. * („Lob gebührt Gott dem Herrn der Welten”)

  2. Allāhumma ṣallī ʿalā Sayyidinā Muḥammad wa ʿalā ālihi wa ṣaḥbihi wa sallim.* („Oh Gott

sende dein Frieden und Segen auf unseren Meister Muhammad und auf seine Familie  
      und Gefährten”)

  3. Yā ayyuhā al-la­ḏīna āmanū ittaqū Allāha ḥaqqa tuqātihi wa lā tamūtunna illā wa antum
      muslimūn
.* („O die ihr glaubt, fürchtet Allah in gebührender Furcht und sterbt ja nicht
      anders denn als (Allah) Ergebene!”) (Sure 3, 102).

  4. Inhalt der ersten Predigt.
  5. Wenn in der ersten Predigt ein Koranvers gelesen wird, leite mit
      folgendem Vers ein: Aʿūḏu bi-llāhi min aš-šayṭān ar-rağīm. („Ich suche Zuflucht bei
      Gott vor dem verfluchten Shaitan)

  6. Wenn du die erste Predigt beendest sage: „Astaġfir ullāha al-ʿaẓīm lī wa lakum wa li-ğamīʿ al-muslimīn, fa-staġfirūhu innahu huwa al-Ġafūru ar-Raḥīm.”

  7. Kurzes Sitzen. *

                                                           Ende der 1. Predigt:

 

2. Predigt:

   8. Al-ḥamdu li-llāh („Lob gebührt Gott”).*

   9. Allāhumma ṣalli ʿala Sayyidinā Muḥammad wa ʿala ālihi wa ṣaḥbihi wa sallim. („Oh Gott sende dein Frieden und Segen auf unseren Meister Muhammad und auf seine Familie  
       und Gefährten”) *

 10. Ūṣīkum wa nafsī bi-taqwā Allāh.* („Ich lege euch nahe, Gott gegenüber achtsam zu sein”)

 11. Inna Allāha wa malāʾikatahu yuṣallūna ʿalā an-nabī, yā ayyuhā al-laḏīna āmanū ṣallū

      ʿalayhi wa sallimū taslīmā. („Gewiß, Allah und Seine Engel sprechen den Segen über den
       Propheten. O die ihr glaubt, sprecht den Segen über ihn und grüßt ihn mit gehörigem
       Gruß”) (Sure  33:56).
 12. Allāhumma iġfir li-l-muʾminīn wa al-muʾmināt. („Oh Gott, vergebe den gläubigen
       Männern   und Frauen”). *

 13. Inna Allāha yaʾmuru bi-l-ʿadli wa al-iḥsāni wa iytāʾi ḏi-l-qurbā, wa yanhā ʿan
       al-faḥšāʾi wa l-munkari wa l-baġī, yaʿiẓukum laʿallakum taḏakkarūn
. („Allah gebietet
       Gerechtigkeit, gütig zu sein und den Verwandten zu geben; Er verbietet das
       Schändliche, das Verwerfliche und die Gewalttätigkeit. Er ermahnt euch, auf dass ihr
       bedenken möget.”) (Sure 19, 90).

 14. Faḏkurū Allāha al-ʿAẓīma yaḏkurkum, waškurūhu ʿalā niʿamihi yazidkum,
       wa lā ḏikru Allāhi akbar
. („Gedenke Gott dem Erhabenen und Er wird deiner
       gedenken,  danke Ihm für Seine Segnungen und Er wird sie dir vermehren, und es gibt
       nichts größeres als das Gedenken Gottes.”)
 15. Wa aqim aṣ-Ṣalāh. („Und verrichte das Gebet”)

Ende der 2. Predigt

Beginn des Gebets

[1] In anderen Worten, sie tun etwas, was ihnen nicht nützt.

[2] Überliefert von Aḥmad, Al-Bazzār und Ṭabarānī.

[3] Alle diese Normen wurden entnommen aus: Imam an-Nawawī, Al-Maqāṣid: Nawawi's Handbuch zum Islam, übers. von Nuh Ha Mim Keller (Beltsville: Amana Publications, 2002), 62-64.

[4] Diese Sunna gilt nur für Männer.

[5] Einige der folgenden Punkte basieren auf dem Heft: Al-Ḥabīb ʿUmar bin Hafīẓ, Thaqāfatal-Khaṭīb (Tarīm: Maktab al-Noor, 2001).

Originaltext:

Den Originaltext finden Sie unter dem Link zur Quelle.

Quelle(n):

http://seekershub.org/blog/2015/12/practical-guide-friday-sermons/:
http://seekershub.org/blog/wp-content/uploads/2015/11/Practical-Guide-Friday-Sermon-Ustadh-Amjad-Tarsin-SeekersHub.pdf

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